Als ich mit meinem Vater einmal eine kleine Tour durch Sachsen gemacht habe, sind wir an einem alten Bahngleis vorbeigekommen. Dieses war offensichtlich nicht mehr befahren. Die Schienen waren rostig und von Gebüsch und Bäumen überwuchert. Im Gestrüpp fand sich bei einer Weiche diese alte Weichenlaterne.

 

 

Ich fand das Ding so nett, dass ich es mitgenommen habe. Zu Hause angekommen habe ich angefangen mir Gedanken zu machen, wie ich die Laterne wohl am besten inszenieren könnte. Und natürlich, was liegt näher als aus eine WeichenLATERNE eine Lampe zu machen. Also habe ich die alten Blechplatten herausgenommen und aus michigem Plexiglas die Blechplatten nachgefertigt, sowie den Korpus neu schwarz lackiert.

 

 

Dan brauchte das Ding natürlich noch eine Beleuchtung. Diese war schnell aus einem Rest Lochblechs und einer alten Pertinax-Fassung hergestellt. Natürlich mit Schutzleiter!

 

 

Nun steht die Weichenlaterne bei mir im Wohnzimmer auf dem Fensterbrett und wird abends als kuschlige Lichtquelle eingeschaltet. So dient sie wenigstens noch einem Zweck und rostet nicht mitten in der Pampa vor sich hin.